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Ewig lockt die rote Stadt
Mit sinnlichem Luxus und der Schönheit
seiner Altstadt fasziniert Marrakech
Besucher mit Gespür für
Schönes. Nirgendwo auf der
Welt gibt es auf engstem Raum so
viele stilvolle Übernachtungsmöglichkeiten
wie in der Medina, die von einer
mächtigen Stadtmauer aus rotem
Lehm umgeben ist.
Text
und Fotos: Gesine Unverzagt
Vor dem Eingang in
die schmale Gasse wartet ein Eselskarren,
um das Gepäck durch die Enge
zum Riad zu transportieren. Es geht
tief hinein in die Medina von Marrakech,
und man muss wohl hier geboren sein,
um sich in dem Labyrinth orientieren
zu können - oder auf die Hilfe
Allahs vertrauen. Einige Male biegt
Yussuf, der Eseltreiber, nach rechts
und links ab, dann hält er
schließlich vor einer unauffälligen,
hölzernen Tür. Kein Namensschild,
keine Klingel. Wie auf ein geheimes
Zeichen öffnet sich die Tür
- auf der Schwelle steht die Hausherrin,
Jill Fechtmann. Sie geht voraus
in den Patio des „Riad Noir
d’Ivoire“, wo schon
duftender Tee mit frischer Minze
wartet. Mustafa, der Hausdiener,
füllt ihn kunstvoll und in
hohem Bogen in zierliche Teegläser.
Die Mitte des Innenhofes markiert
ein milchig-grünes Wasserbecken,
dessen vier Ecken von üppigen
Bananenstauden begrenzt werden.
Schwere Vorhänge und ein riesiger
Kandelaber vervollständigen
die Szenerie. Auf der einen Seite
des Hofs die Bar mit elegant geschwungenen,
schwarzen Sofas, einem Flügel
und einem offenen Kamin für
kühle Abende. Gegenüber
das kleine Restaurant des Hauses,
in dem marokkanische Köstlichkeiten
in außergewöhnlicher
Atmosphäre serviert werden.
Zu schwarzen Lacktischen mit Messing-Intarsien
hat die Dame des Hauses Stühle
mit Hussen aus schwarzem Samt arrangiert.
„Eigentlich
sind mein Mann und ich vor drei
Jahren nach Marrakech gekommen,
um ein kleines Ferienhaus zu kaufen,
weil wir die Stadt so lieben. Dann
fand ich dieses Riad und war verzaubert,
obwohl es viel zu groß und
in desolatem Zustand war. Also entschieden
wir, ein kleines Hotel zu eröffnen“,
erzählt Jill. Die Engländerin
hatte die letzten zwölf Jahre
als Innenarchitektin in Paris gearbeitet,
bevor sie sich entschloss, nach
Marrakech zu ziehen. Kein Wunder
also, dass das „Riad Noir
d’Ivoire“ mit seinen
nur neun Suiten und Zimmern außergewöhnlich
gelungen ist. Jedes noch so kleine
Detail ist eine stilvolle Mischung
aus orientalischen und internationalen
Elementen. Durch eine Tür führt
Jill in einen zweiten Innenhof,
den sie erst vor wenigen Monaten
eröffnet hat. Hier stehen Liegestühle
um einen kleinen Pool angeordnet.
Alle Zimmer in diesem Teil des Riads
sind Suiten, jede mit einer eigenen
Dachterrasse. In der begehrten „Elefantensuite“
ist eine runde, silberfarbene Badewanne
das Highlight. Natürlich gibt
es auch einen Hammam, eine blumengeschmückte
Dachterrasse mit Blick auf den schneebedeckten
Hohen Atlas und einen Salon mit
kleiner Bibliothek. Dass sich der
Service rund um die Uhr um die Gästewünsche
kümmert, macht das Ganze endgültig
perfekt. Der „Riad d’Ivoire“
verbindet das Lebensgefühl
eines privaten Hauses mit den Annehmlichkeiten
eines 5- Sterne-Boutique Hotels.
Sogar einen kleinen Souvenir-Shop
hat Jill Fechtmann eingerichtet;
hier verkauft sie Barbouches –
traditionelle marokkanische Slipper
–, Kaftane, lokale Seifen
und Düfte. Alles trägt
ihre ganze persönliche Handschrift,
alles hat sie mit dem ihr eigenen,
erlesenen Geschmack ausgewählt.
Ihr Riad ist einer der luxuriösesten
unter den rund 800, die es in Marrakech
gibt. Von außen sind sie oft
gar nicht als Herberge zu erkennen:
Diese Oasen der Ruhe verstecken
sich hinter den Mauern in den Gassen
der Medina. Innen öffnen sich
zauberhafte Höfe mit blühenden
Gärten, Brunnen, kleinen Pools
und Dachterrassen, von denen man
weit über die Stadt bis hinauf
zum Atlasgebirge sieht. Die meisten
dieser liebevoll restaurierten Schmuckstücke
sind im Besitz von Ausländern.
Ein paar Deutsche sind darunter,
meist aber sind es Engländer
und Franzosen, die dem Flair der
Medina verfallen. So wie Thomas
Hays, Interior-Designer und Fotograf
aus New York, der Freunde besuchte
- und blieb. Hays kaufte sich in
der Medina ein Haus, um selbst darin
zu leben. Dass er es als „Riad
Meriem“ schließlich
für Fremde öffnete, war
anfangs jedenfalls nicht geplant.
Die Gäste freut es, denn Hays
hat ein zauberhaftes kleines Hotel
mit nur fünf Suiten geschaffen,
ausgestattet mit Antiquitäten
aus Marokko, aber auch aus Indien
und Vietnam. Als er im letzten Jahr
eröffnete, suchte Hays jemanden,
der sich um das Gästehaus und
die Gäste kümmert, wenn
er selbst im Ausland weilt. Gefunden
hat er Cyrus, einen ebenso fröhlichen
wie eleganten Iraner, der seine
Erziehung in Eton genoss und perfektes
Oxfordenglisch spricht. Zusammen
mit einigen Mitarbeitern umsorgt
Cyrus die Gäste aufmerksam
und doch diskret, so dass sie sich
im „Riad Meriem“ zuhause
fühlen.
Es
gibt viele dieser Geschichten von
Leuten, die sich in der roten Stadt
mit ihren Minaretten, Moscheen,
Gärten und geheimnisvollen
Gassen wohl fühlen. Die Liste
der Prominenten, die so fasziniert
waren, dass sie sich ein eigenes
Stadthaus zulegten, ist lang: Naomi
Campbell, Madonna, David Bowie,
Jean-Paul Gaultier, Alain Delon,
Richard Branson, Isabelle Adjani
und Mick Jagger sind dem Charme
der Stadt erlegen. Einer der Ersten
war Yves Saint Laurent: Er war fasziniert
vom Anwesen des Malers Majorelle,
das nach dessen Tod völlig
verwahrloste, und restaurierte seine
Häuser und den berühmten
Garten. Heute leuchtet die Fassade
der Villa in typischem Majorelle-Blau
inmitten riesiger Bambussträucher
und blau blühender Jacaranda-Bäume.
Die Anlage mit Yuccas, Papyrusstauden,
Palmen, Zypressen, Bougainvilleen
und seltenen Kakteen verbindet auf
magische Weise Architektur und Natur.
Wer nicht bei YSL zu Gast ist, findet
einen ähnlich opulenten Garten
bei der „Villa des Orangers“.
Das von Jean Paul Compagnon geführte,
ehemalige private Herrenhaus mit
vier Innenhöfen am Rande des
Gassengewirrs der Medina gehört
zu den „Relais & Chateaux“-
Hotels. Das Frühstück
wird im Schatten von vier Orangenbäumen
serviert, die gleichzeitig blühen
und Früchte tragen. Und ein
seltener Luxus in der Enge der Altstadt
ist der große Pool, gesäumt
von Sonnenliegen und Olivenbäumen.
Das
Herz der Medina, der Ort wo alle
Wege hinzuführen scheinen,
ist der Jemaa el Fna, der zentrale
Platz der Altstadt. Auf der Terrasse
des „Café de France“
beobachten die Gäste beim traditionellen
„thé à la menthe“
das wundersame Treiben auf dem Platz,
der sich spätnachmittags in
ein wahres Freilichttheater verwandelt.
Gaukler zeigen ihre Künste,
Schlangenbeschwörer betören
müde Kobras mit anhaltender
Blasmusik. Berberfrauen malen Touristinnen
Henna-Ornamente auf die Haut, eine
orientalische Tätowierung,
die allerdings nicht von Dauer ist.
Neben den Zauberern, Musikern, Tänzern,
Affenbändigern, Wunderdoktoren
und Geschichtenerzählern sind
die farbenprächtig gekleideten
Wasserverkäufer zu bestaunen.
Riesige Orangenstände werden
angekarrt. Köche beginnen,
Stände voller Köstlichkeiten
aufzubauen, Gemüseverkäufer
türmen ihre Ware zu farbigen
Pyramiden. Rauchschwaden ziehen
über den Platz, verbreiten
den köstlichen Duft der Garküchen.
An Stand 7 verkauft Samir seinen
Wundertee, eine Mischung aus Ginseng-
und Ingwer. Es soll aphrodisierende
Wirkung besitzen, behauptet er.
Vielleicht hilft ja Allah ein wenig
mit.
Denn
Allah ist groß, „Allahu
akbar“, schallt der Ruf des
Muezzin über den Platz. Er
kommt aus den Lautsprechern des
77 Meter hohen Minaretts der Koutoubia-Moschee.
Turm und Gotteshaus sind eines der
Wahrzeichen der Stadt. Zu den wichtigsten
Sehenswürdigkeiten in der Medina,
die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt,
gehört auch die Koranschule,
die großartige Medersa Ben
Youssef aus dem 14. Jahrhundert.
Im Bahia Palace vom Ende des 19.
Jahrhunderts ist zu erleben, in
welchem Luxus die Großwesire
von Marrakech lebten: Der riesige
Palast in der Kasbah bedeckt eine
Fläche von 80 Hektar, ein Labyrinth
mit Empfangssälen, Galeriehöfen,
üppig bepflanzten Innenhöfen
und Wohntrakten. Hier wurden übrigens
auch Szenen des Kino-Klassikers
Lawrence von Arabien gedreht. Für
Besucher geschlossen bleiben die
150 Zimmer des Palastes, wenn König
Mohammed VI. in der Stadt Hof hält,
dann beziehen Dienerschaft und königlicher
Stab den Palast. Dessen orientalische
Pracht fasziniert auch westliche
Promis: Der amerikanische Rapstar
P. Diddy hat vor kurzem den kompletten
Palast gemietet, um dort mit 300
geladenen Gästen seinen Geburtstag
mit einer rauschenden Party zu feiern.
Prominente,
die nicht in der Altstadt residieren,
ziehen gerne in eines der außergewöhnlichen
Hotels in der Palmeraie. So wie
die Beckhams, die gerne im Amanjena
wohnen. Der einzige afrikanische
Ableger der Amanresorts liegt ein
paar Kilometer außerhalb der
Altstadt, Richtung Ouarzazate. Amanjena
bedeutet auf Arabisch friedliches
Paradies und paradiesisch sind hier
vor allem die Wasserspiele: Wasserbecken
ziehen sich durch die gesamte Hotelanlage.
Hinter mächtigen Eichenportalen
führt ein neun Meter hoher
Säulengang in das Innere des
Resorts, wo vierzig rot verputzte
Villen um ein langes grünes
Wasserbassin angeordnet sind. Wasser
ist auch das Thema im Spa: Im traditionellen
Hammam umgibt duftender Wasserdampf
den Körper. Zwischendurch seift
Yasemin, die Spa-Therpaeutin, den
Körper sanft ab, ehe sie ihn
in eine Schlammpackung hüllt
und danach abschrubbt. „Wir
Marokkaner gehen einmal in der Woche
ins Hammam. Das ist bei uns Tradition“,
erklärt sie, als sie nach dem
wohltuenden Ritual Minzetee und
Nüsse serviert. In der Ruhe
des Amanjena erscheint das quirlige
Leben in der Medina fast unwirklich
und weit weg. Dabei sind es nur
ein paar Minuten Fahrt, bis einen
Mohammed, der Ober, im „Café
de France“ auf dem Jemaa el
Fna begrüßt. „Kommen
Sie wieder“, fragt er höflich.
„Nächstes Jahr, ganz
bestimmt“. Er schaut kurz
nach oben und lächelt: „Inschallah!“-
so Gott will. Vielleicht hilft ja
Allah auch diesmal ein wenig mit.
Angsana
Riads Collection Marrakech
Traumhaft
entspannen
In einem Riad wohnen und vier andere
kennen lernen, um dort zu dinieren
oder im Hammam zu entspannen –
diese Chance bietet die neue Angsana
Riads Collection. Die ersten fünf
stilvoll und luxuriös eingerichteten
Medinahäuser in der Altstadt
von Marrakesch wurden nach liebevoller
und aufwändiger Restaurierung
im Dezember 2007 eröffnet:
Bis zum Sommer eröffnen weitere
drei Riads. Die lauschige Location
für Frühstück, Lunch
und Dinner kann man sich in den
Riads (mit je 6-8 Zimmern und Suiten)
selbst aussuchen, sei es im romantischen
Innenhof, auf der Terrasse der eigenen
Suite, im Dachgartenrestaurant oder
am Pool. Alle Zimmer sind individuell
eingerichtet – von größeren
Suiten mit eigenem Jet-Pool und
Kamin bis zu kleinen intimeren Suiten,
die mit traditionellem marokkanischen
Kunsthandwerk und handgewebten Teppichen
ausgestattet sind. Alle Riads gehören
zu Angsana, dem jungen, trendigen
Tochterunternehmen der Banyan Tree
Hotels, die sich besonders durch
ihre exzellenten asiatischen Spas
auszeichnen. Deshalb gibt es für
die Gäste nach einem anstrengenden
Medina-Bummel ein umfangreiches
Spa-Angebot, das in der Altstadt
auf diesem Niveau einzigartig ist.
Zimmer/Suite p.P. im DZ inkl. Frühstück
von 92 Euro bis 222 Euro. www.angsana.com
Claudia Bette-Wenngatz
AnaYela
Traum
aus 1001 Nacht
Ist es der cremeweiße Luxus,
in dem man sich sofort wohl fühlt?
Die schimmernden Tadlakt Wände,
Säulen, Böden, alles kunstvoll
ausgeleuchtet ? Der Pool im Patio
oder die gemütlichen Mega Kissen,
die so im Stadtpalast verteilt sind,
dass sich Gäste darauf ungezwungen
treffen können, einen Drink
nehmen, reden? Die weißen
weichen Lederpantoffeln, in die
man im Eingang schlüpft, Henna
Künstlerinnen und Märchenerzähler,
die man am Abend beim Dinner trifft?
Oder ist es die Geschichte selbst,
auf der das Haus sozusagen gebaut
wurde? Sie erzählt vom Brief
eines jungen Mädchens, der
beim Umbau gefunden wurde: „Ana
Yela, ich bin ein Mädchen und
16 Jahre alt. Heute ist der letzte
Tag, an dem ich in unserem wunderschönen
Haus lebe, das mein Großvater
vor vielen Jahren erbaut hat...“.
Durch ihren Brief wurde Ana Yela
zur Patin für den zauberhaften,
sehr privaten Riad, der seit 2007
für Gäste geöffnet
ist. Moderne Botschafter aus der
Welt hinter den Palastmauern gibt
es allerdings auch: Internet, Personal
Shopper und Chauffeur gehören
zum Service. Der Luxus-Riad ist
ein besonderes Kleinod in der Medina:
Er beherbergt nur drei Zimmer und
zwei Suiten, ist klein, aber äußerst
fein. Dahinter steht der deutsche
Erfolgs-Unternehmer Bernd Kolb mit
seiner Frau Andrea. Kolb war bis
2007 im Vorstand der Telekom –
jetzt hat er sich in Marrakech einen
Traum verwirklicht. Riad AnaYela,
Zimmer ab 290 Euro, kompletter Riad
ab 1500.- Euro pro Nacht. www.anayela.com
Kiki Baron
Marrakech kompakt
Anreise:
Royal Air Maroc Frankfurt - Marrakech
Economy ab 509 €
Business ab 997,20 €
www.royalairmaroc.com
Tui fly ab Düsseldorf, Frankfurt,
Stuttgart – Marrakech ab 310€
www.tuifly.com
Einreise
Es genügt ein noch 6 Monate
gültiger Pass
Preise
der Riads:
Riad Meriem
www.riadmeriem.com
Preis pro Person / Nacht inkl. Frühstück
ab 105 Euro
Riad
Noir d’Ivoire
www.noir-d-ivoire.com
Preis pro Person / Nacht inkl. Frühstück
ab 90 Euro
La
Villa des Orangers:
www.villadesorangers.com
Preis pro Person / Nacht inkl. Frühstück
ab 155 Euro
Amanjena:
www.amanresorts.com
Preis pro Person / Nacht inkl. Frühstück
ab 379 Euro
Buchung und Information:
Der Münchener Reiseveranstalter
DesignReisen ist Marrakech-Spezialist
und hat alle angesagten Riads im
Programm. DesignReisen GmbH, Promenadeplatz
12, 80333 München, Tel. 089.90
77 88 99, www.designreisen.de
Weitere empfehlenswerte
Riads:
Riad
Farnatchi
Besitzer ist der englische Gastronom
Jonathan Wix, der aus fünf
kleineren Riads ein geschmackvolles
Hotel entstehen ließ. Das
Haus befindet sich in der Nähe
der Koranschule Medersa Ben Yussuf.
www.riadfarnatchi.com
Ksar
Char Bagh
Extravaganter Palast für 26
Gäste, traumhaft außerhalb
der Medina im Palmenhain, vor den
Toren der Stadt gelegen. Der Innenhof
erinnert an die maurische Alhambra
in Granada. Tel. 00212. (0) 24 32
92 44. www.ksarcharbagh.com
Dar
Les Cigognes
Das Boutique-Hotel mit 11 Zimmern
und Suiten wurde aufwändig
renoviert, wobei ein zweites Riad
hinzu kam. Der neue Flügel,
ein Kaufmannshaus aus dem 17. Jahrhundert,
ist mit dem ursprünglichen
Hotel über eine Brücke
verbunden. Alle Zimmer sind mit
ausgesuchten, marokkanischen Sammlerstücken
ausgestattet. Das Restaurant serviert
lokale Spezialitäten, das Terrassencafé
gewährt einen Blick auf den
schneebedeckten Hohen Atlas. Tel.
00212. (0) 24 38 27 40. www.lescigognes.com
Palais
Rhoul
Prächtiges Resort in der Palmeraie
außerhalb der Medina mit neunzehn
luxuriösen Zimmern, Suiten
und Zelten, umgeben von einem fünf
Hektar großen Park mit Palmen
und Pavillons. Im opulenten Spa
mit smaragdgrünem Marmor fühlt
sich der Gast in ein Orient-Gemälde
von Delacroix versetzt. Minimalistisch
modern dagegen die Open Air-Bar
im Garten. Das weiße Mobiliar
wird hier wirkungsvoll von farbigen
Spots angestrahlt. Wer sich sportlich
betätigen möchte, kann
dies auf dem hauseigenen Tennisplatz,
Reit- und Golfmöglichkeiten
sind nur fünf Kilometer entfernt.
Besonders beliebt bei Russlands
neuer Jeunesse dorée. Tel.
00212. (0) 24 32 85 84. www.palais-rhoul.com
Sublime Ailleurs
Ein in der Palmeraie gelegenes exklusives
Refugium bestehend aus drei Häusern:
Villa Jinane mit zwei Schlafzimmern,
Villa Jomana ebenfalls mit zwei
Schlafzimmern und Riad mit vier
Schlafzimmern. Jedem der drei Häuser
steht ein Butler zur Verfügung,
alle drei Häuser haben einen
privaten Pool. Tel. 00212. (0) 24
32 96 44. www.sublimeailleurs.com
Zentrales Reservierungsbüro
für Riads, Villen und Pensionen:
Riads au Maroc, Centrale de Réservations,
1 rue Mahjoub Rmiza, Guéliz,
Tel. 00212. (0) 44 43 19 00, www.riadomaroc.com;
oder www.riads.morocco.com, www.marrakech-holiday.com
Restaurants:
Dar Yacout – Das Restaurant
ist einzigartig in Interieur und
Ambiente, ein Palais mit Säulen
und Wänden aus Tadelakt - eine
Mischung aus Kalk und Farbe, glatt
wie Marmor. Die Räume schimmern
in Purpurrot, Safrangelb und Smaragdgrün.
Prächtige Kamine, kunstvolle
traditionelle Leuchten, überall
Kerzen. Dazu gedämpfte marokkanische
Musik. Die Ober servieren in Pluderhosen
und Fez beste marokkanische Küche.
Tel. 00212.(0) 24 38 29 29.
Le
Foundouk - Wer gut essen möchte
in einem berauschenden Interieur,
dem sei ein Besuch in dieses Restaurant
empfohlen. Die ehemalige Karawanserei
liegt mitten in der Medina Souk
Hal Fassi. Die Speisekarte reicht
von traditioneller marokkanischer
Küche bis zu internationalen
Gerichten. Den Aperitif sollte man
auf der Terrasse genießen.
Tel. 00212.(0) 44 37 81 90. lefoundouk@wandadoo.net.ma
Le
Tobsil – Versteckt im Straßengewirr
der Medina bietet Chistine Rio nach
aufwändiger Renovierung in
diesem intimen Restaurant gehobene
"Cuisine Maroccaine" bei
Kerzenlicht.
Tel. 00212. (0) 44 40 52.
L´Abyssin
– internationales Restaurant
mit kreativer, leichter Küche
im Garten des „Palais Rhoul“,
sehr gestylt in einem großen,
weißen Zelt mit Separés.
Im Sommer speist der Gast unter
dem Sternenhimmel mit Blick auf
ein Wasserbassin. Im Winter wird
das Dach geschlossen. Tel. 00212.
(0) 24 32 85 84; www.palais-rhoul.com
Eine
Reservierung ist für alle Restaurants
unbedingt erforderlich
Cafés:
CAFE ARABE – sehr stylisch.
Marokko meets Italy: Die Besitzer
sind Italiener. Köstliches
Gebäck und guter Cappucino.
Tel. 00212. (0) 24 42 97 28. www.cafearabe.com
Café
des Épices
Trendiges Café über
mehrere Stockwerke mitten im Souk
an der „Place des Épices.“
Bei einem Minztee und Snacks genießt
man einen herrlichen Blick von der
Terrasse auf den belebten Platz
mit zahlreichen Verkaufsständen.
Tel. 00212.(0) 24 39 17 70. www.cafedesepices.net
Nightlife
Le Comptoir East meets West.
Restaurant und Loungebar, 37, Avenue
Echouhada, Tel. 00212. (0) 24 43
77 02. www.comptoirdarna.com
Pacha
Dependance der legendären Disko
auf Ibiza. Zwei Restaurants, Lounge,
Außenpool. Bd. Mohammed VI,
Zone hôtelière de l’Aguedal,
Tel. 00212. (0) 24 38 84 00. www.pachamarrakech.com
Theatro
Hier heizen internationale DJs den
Tanzwilligen ein. Hotel Es-Saadi,
Bd. El Quadissia
www.theatromarrakech.com
Shopping
Souks: Man kann stundenlang durch
die Souks bummeln und sich an dem
bunten Angebot erfreuen. Wer etwas
kaufen möchte, muss um einen
angemessenen Preis feilschen. Die
Hälfte des angegebenen Preises
sollte der Ausgangspunkt der Verhandlung
werden, um sich dann irgendwo in
der Mitte zu treffen. Die Zeiten
wo man mehr oder weniger genötigt
wurde, etwas zu kaufen, sind Gott
sei Dank vorbei, denn es wurde verboten,
die Touristen zu bedrängen.
Les Parfums du Soleil: Parfums von
Abderrazzak Benchaabane. Résidence
Yacout, Rue Tarik Ibn Ziad, Guéliz,
Tel. 00212.(0) 44 42 26 27.
Scenes de Lin: In Anne-Marie Chaouis
Laden in Guéliz gibt es nicht
nur Leinen, sondern eine große
Auswahl Stoffe in bester Qualität.
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00212.(0) 24 43 61 06.
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Azouz, el Mouassine Tel. 00212.(0)24
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Teller, Abdels Kreationen sind originell
und geschmackvoll. 17 Souk des Teinturiers,
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Guéliz, Tel. 00212.(0) 44
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94 bd. El Mansour Eddahbi, Guéliz,
Tel. 00212.(0)44 44 99 26
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lohnt sich für alle, die Interesse
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Sidi Ghanem 322, Tel. 00212.(0)44
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Royal Golf Marrakech
Das landschaftliche Kleinod war
der bevorzugte Platz des verstorbenen
König Hassan II. Ein Platz
mit Tradition und wunderbarem altem
Baumbestand.
Club
Palmeraie
Eine traumhaft schöne Golfoase
mitten in einem Palmengarten. Der
Golfplatz de la Palmeraie liegt
etwa 10 Kilometer außerhalb
der Stadt und wurde von R. Trent
Jones Senior gestaltet. Umgeben
von üppigen Palmenhainen mit
sieben künstlichen Seen.
Golf
d’Amelkis
Der neueste und schönste Platz
in Marrakesch. Ca. 12 km von der
Stadt entfernt, direkt am Luxusresort
Amanjena. Der Golf d'Amelkis ist
eine der neuesten Kreationen vom
Amerikaner Cabbel B. Robinson, zwischen
Wüste und alten Olivenbäumen,
mit dem Hohen Atlas Gebirge als
Hintergrund.
Klima:
Im Winter herrschen Temperaturen
um 22 Grad. Nachts kann es sehr
kalt werden. Regen ist selten, aber
wenn es regnet, wird es kühl
und ungemütlich. Die Monate
Juli – August können
sehr heiß sein.
Beste
Reisezeit:
Frühjahr und Herbst
Literatur
Die Stimmen von Marrakesch
von Elias Canetti
Reiseführer
Marokko - Der Süden
DuMont Reise-Taschenbuch
Sonstiges
Marrakech Motos: Verleih von Fahrrädern,
Motor-Rädern und Rollern. 31
route de Casablanca, Tel. 00212.
(0) 44 44 83 59.
Ciel
d’Afrique: Fahrten mit dem
Heißluftballon über das
Atlasgebirge.
Sidi Abad, Tel. 00212.(0) 44 43
28 43.
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